
Dr. Carsten Wirth ist Rechtsanwalt und
Partner der Kanzlei Mönig und Partner. Seit
1999 ist er als Sanierungsberater tätig und
wird regelmäßig als Treuhänder und Insolvenzverwalter
bestellt.
In diesen Funktionen hat er in der Vergangenheit
zahlreiche Entschuldungsverfahren
begleitet. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit
ist die Krisenberatung von Heilberuflern.
www.moenigundpartner.de
Tel. 0251 / 38484-333

Markus Epping ist Betriebswirt mit langjähriger
Erfahrung im Bereich der Restrukturierung
von Zahnarztpraxen. Er ist Mitinhaber
der KlapdorKollegen Dental-Konzepte GmbH
& Co. KG. Das Beratungsunternehmen arbeitet
seit Jahren ausschließlich für niedergelassene
Zahnärzte und Zahnärztinnen und ist aktiv
in den Themenbereichen Betriebswirtschaft,
Finanzgestaltung und Praxismanagement.
www.klapdor-dental.de
Tel. 0251 / 703596-0
Kanzlei und Beratungsunternehmen haben ihren Hauptsitz jeweils in Münster und unterhalten ferner eine Bürogemeinschaft in Berlin an der Bernburger Straße 30/31.
Zahnärzte, Insolvenz, Zahlungsunfähigkeit, Sanierung, außergerichtlicher Vergleich
Konzept und Kapital für Zahnärzte
Immer mehr Zahnärzte sehen sich großen finanziellen Belastungen ausgesetzt. Die Zahl derer, denen Zahlungsunfähigkeit droht, steigt. Nur wenige Zahnärzte und Zahnärztinnen aber wissen, welche konkreten Möglichkeiten es gibt, schon im Vorfeld einer drohenden Insolvenz zu agieren.
Vor diesem Hintergrund haben sich Experten zu einem fachübergreifenden Netzwerk zusammengeschlossen und ein innovatives Beratungskonzept speziell für Zahnärzte entwickelt. Das Kernelement ist die Beratung rund um das Thema der geeigneten Entschuldungsstrategie für den oder die Praxisinhaber/in. Hier spielen sowohl persönliche als auch praxisspezifi sche, betriebswirtschaftliche und rechtliche Aspekte entscheidende Rollen.
Grundsätzlich ist es immer das erste Ziel der Berater, eine Insolvenz nach Möglichkeit zu vermeiden, weil dies in aller Regel der wirtschaftlich sinnvollste und menschlich gangbarste Weg ist. Also alle Chancen der außergerichtlichen Vergleichsführung systematisch und engagiert auszuschöpfen. Die fundierte Kenntnis von der Funktionsweise einer Zahnarztpraxis kombiniert mit umfänglicher Verhandlungserfahrung mit den für eine Zahnarztpraxis typischen Gläubigern ermöglicht es den Beratern, an dieser Stelle treffsicher zu agieren.
Trotz aller Anstrengungen kann es passieren, dass eine Insolvenz doch unvermeidbar wird. Weil das Vertrauen von Banken oder Labors zum Schuldner fehlt oder die Verschuldungssituation zu komplex geworden ist. Oder die Gläubiger, vielleicht auch aus geschäftspolitischen oder formellen Gründen (Finanzamt) keine ausreichenden Zugeständnisse machen wollen.
Dann liegt der Königsweg der Sanierung in einem rechtzeitig vorbereiteten Insolvenzplanverfahren.Welches erfahrungsgemäß mit kurzen Laufzeiten abgeschlossen werden kann, sofern den Gläubigern angemessene Einmalzahlungen angeboten werden können.
Für diese Fälle haben die Spezialisten die Beteilungsgesellschaft Dentsolvent (www.dentsolvent.de) gegründet und damit die Beratungsdienstleistung logisch abgerundet. Die Gesellschaft verfolgt den Zweck, überschuldeten Zahnärztinnen und Zahnärzten die notwendigen Finanzmittel für die Umsetzung eines Insolvenzplanes zur Verfügung zu stellen.Auch für die Finanzierung einer außergerichtlichen Vergleichsführung kommt Dentsolvent grundsätzlich infrage. Die Gesellschaft achtet auf eine aktive Investorentätigkeit, die gewährleistet, dass die Zukunftsperspektive für den Zahnarzt stabilisiert und gleichlaufend das Ausfallrisiko für die Gesellschaft gering gehalten wird.
Kurzum: Es lohnt sich, in der wirtschaftlichen Krise rechtzeitig kompetente Berater einzubeziehen und die noch vorhandenen Handlungsspielräume für die Gestaltung einer positiven Zukunft aktiv zu nutzen. So kann es innerhalb überschaubarer Zeiträume gelingen, wieder ruhige Fahrwasser zu erreichen und sorglos nach vorne zu blicken.